CARITAS-SOZIALSTATION
caritas_logo.jpgder St.-Marien-Gemeinde

Karower Str. 2b 39307 Genthin

… 3.Etage im Ärztehaus

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Tel. 03933-948811 Fax 03933-948722

Leiterin: Frau Marianne Renusch

 

Fast 20 Jahre gibt es die Caritas-Sozialstation der St.-Marien-Gemeinde Genthin. In den Jahren haben wir uns stetig vergrößert und konnten viele Erfahrungen sammeln. Unsere Station zählt 33 Mitarbeiter, von denen ca. 200 Klienten betreut werden. Täglich sind wir von 6:00 Uhr bis 1:00 Uhr nachts für Sie unterwegs, bei jedem Wetter und an allen Tagen des Jahres. Wir versorgen unsere Klienten in ihrer gewohnten Umgebung. Die persönlichen Wünsche werden akzeptiert und berücksichtigt, nur so ist die individuelle ganzheitliche Pflege möglich. Aber immer wieder gibt es für jeden von uns im Leben Situationen, die Angst und Sorgen bereiten. Völlig unerwartet wird jemand aus der Familie oder im Bekanntenkreis schwer krank. Die Frage stellt sich dann immer: „Was sollen wir tun?" - Rufen Sie uns an. Wir werden Sie beraten und gemeinsam einen Weg finden. Seit ca. 4 Jahren bieten wir in regelmäßigen Abständen Nachmittage an für Angehörige, die selbst jemand zu Hause pflegen. Diese Nachmittage finden überwiegend in unseren Räumen statt. Sie bekommen dort Informationen zu unterschiedlichen Themen, können sich mit anderen Angehörigen austauschen oder nur einfach gemütlich Kaffee trinken. Der nächste Termin ist der 08.09.2010 um  14:00 Uhr  im Ärztehaus, Karower Str. 2b, zweite Etage. Vielleicht habe ich Ihr Interesse geweckt. Kommen Sie doch einfach vorbei! Seit Mai 2010 bieten wir in der integrierten Begegnungsstätte, Gröblerstraße 42a, verschiedene Aktivitäten an. Jeden Dienstag unc Freitag von 9:30 Uhr bis 12:00 Uhr dürfen Senioren sich dort bei Spiel und Spaß oder auch bei Sport betätigen. Schauen Sie einfach mal mit rein und nehmen Kontakt mit uns auf. Sie sehen, wir sind auf verschiedenen Gebieten aktiv und können Sie nur ermutigen, Angebote wahrzunehmen und Geselligkeiten zu nutzen. Auch das gehört zur individuelle Be­treuung. Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit und hoffe, den einen oder anderen bei uns begrüßen zu dürfen.

Ihre Schwester Marianne Renusch, Tel.: (03933) 94 88 11

 

 

15.01.: 20 Jahre Sozialstation (1991-2011)

Nach der Fürbitte zündeten Caritas-Mitarbeiter ein Teelicht an und stellten es vor der Statue der Mutter Gottes ab

 

Festliche Messe

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Genthin (spö). Mit einer festlichen Messe feierte gestern die katholische St.Marien Gemeinde das 20-jährige Bestehen des Caritas-Sozialdienstes. Dazu wurde auch dessen Gründungsvater, Pfarrer Willi Kraning, begrüßt, der zugleich auch die Predigt hielt. Im Caritas-Sozialdienst sind 35 Mitarbeiter tätig, die im Altkreis Genthin 200 Patienten nahezu rund um die Uhr versorgen. Die Mitarbeiter hielten in dem gestrigen Gottesdienst Fürbitte. Pfarrer Willi Kraning machte in seiner Predigt sinngemäß deutlich, dass es für die Caritas-Mitarbeiter nicht nur allein darum ginge, mit ihrer Arbeit die täglichen Brötchen zu verdienen, sondern dass sie mit ihrem Einsatz den Bedürfigen einen "guten Geist" der Barmherzigkeit und Nächstenliebe angedeihen lassen. Nach der Volksstimme-Berichterstattung über das Jubiläum meldete sich gestern Klaus Börner aus Genthin, der von der Caritas-Sozialstation betreut wird, am Lesertelefon zu Wort: "Wer wie ich auf die Hilfe der Caritas angewiesen ist, weiß, mit welchem Einsatz das Personal im Dienst ist. Es ist mir ein Bedürfnis, dafür Dankeschön zu sagen".

 

Sonntag um 10 Uhr in der katholischen St. Marien-Kirche

Festlicher Gottesdienst zum Jubiläum der Sozialstation

Von Simone Pötschke

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Freitagmittag im Ärztehaus, dem Sitz der Caritas-Sozialstation. Koordinieren, absprechen, austauchen – hier gibt es zu keinem Zeitpunkt Wochenendruhe. Fotos (2): Simone Pötschke

Der sonntägliche Gottesdienst der St. Marien-Gemeinde um 10 Uhr wird ganz im Zeichen des 20-jährigen Bestehens der Caritas-Sozialstation stehen. Die katholische Gemeinde will diesen Gottesdienst mit der interessierten Öffentlichkeit über konfessionelle Grenzen hinaus feiern.

 

Marianne Renusch hat die Chronik griffbereit, die am Sonntag einzusehen sein wird.

Genthin. Aufregung am Freitagmittag im Büro von Marianne Renusch, die seit 17 Jahren die Geschicke der Caritas-Sozialstation in Genthin leitet. Über das normale Tagewerk hinaus müssen noch letzte Absprachen zum Ablauf der bevorstehenden Festivitäten vorgenommen werden. Zwischen Kuchen, der aufgeschnitten werden muss, und der Chronik, die ausgelegt wird, entspinnen sich viele kleine Details, die unter gar keinen Umständen in Vergessenheit geraten dürfen.

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Für den morgigen Sonntag ist da das herausragende Ereignis geplant.
"Mit dem Gottesdienst kommt auf uns ein ganz großes und feierliches Ereignis zu", ist sich Marianne Renusch sicher. Fürbitte, Lesungen, festliche Ansprachen, das Entzünden von Lichtern – das wird zum Gottesdienst gehören. Erwartet wird auch Pfarrer Willi Kraning, Genthins Ehrenbürger.

Verteilt werden im Verlaufe des Gottesdienstes rote Rosen, mit denen es bei der Caritas-Sozialstation eine besondere Bewandtnis hat. "Von Caritas. lat.: Barmherzigkeit, haben wir unser typisches Genthiner Logo, die stilisierte rote Rose, abgeleitet, die auf unseren Flyern verwendet wird", erklärt Marianne Renusch. Auch das neue Heft mit den Lieblingsrezepten der Caritas-Mitarbeiter und der Jahresrückblick 2010, den die Leiterin der Einrichtung für Patienten und Freunde der Caritas-Sozialstation zusammengestellt hat, sind im Zuge der Festivitäten für Interessenten zu haben. Marianne Renusch zählt schnell und eifrig auf, was die nächsten Tage noch bereithalten werden. Brunch, eine Feier am Montag… Sie ist eine Frau, die offensichtlich immer noch einen Gang höher schalten kann, wenn es drauf ankommt.

Seit 1993 ist die Katholikin in der Caritas Sozialstation tätig und wurde schon nach einem Jahr deren Chefin. Unter der Leitung von Marianne Renusch entwickelte sich die Caritas-Sozialstation zu einer leistungsstarken Sozialeinrichtung. Betreuten einst sieben Mitarbeiter 90 Patienten, gehören zum Team von Marianne Renusch mittlerweile 35 Mitarbeiter, die 200 Patienten im Altkreis Genthin versorgen.

Der Dienst der Mitarbeiter beginnt um 6 Uhr in der Frühe, wenn sie mit den Dienstfahrzeugen vom Parkplatz des Pfarrhauses rollen und endet um gegen 23 Uhr, wenn die Pkw-Türen wieder verschlossen werden. Marianne Renusch sieht das übrigens neben den vielen Absprachen, die zwischen Sozialstation und Pfarrer Donath üblich sind, auch heiter: "Der Pfarrer kriegt eigentlich immer mit, dass wir unterwegs sind."