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Aus dem Gemeindeleben |
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29.01.2012 |
Verabschiedung von Militärpfarrer
Andreas Ginzel
Der Feierabend-Pfarrer geht Militärseelsorger Ginzel kümmerte
sich nach Dienstschluss um Ziesars Katholiken ZIESAR
- Kein Platz war mehr frei in der
Burgkapelle am Sonntag. In Anwesenheit zahlreicher katholischer
Glaubensbrüder - und schwestern von Ziesar bis
Genthin sowie von Mitgliedern des evanglischen
Pfarrspiels Ziesar verabschiedete sich Andreas Ginzel (44) nach acht Jahren
aus der Stadt. Sogar seine Eltern aus Wolmirstedt
waren angereist. Der katholische Geistliche übernimmt ab 1. Februar in
Bitterfeld eine Gemeinde mit 2600 Mitgliedern. Ginzel war beliebt in seinem
Wohnort Ziesar, aber auch in der Umgebung. Zwar hatte er in den acht Jahren
einen Auftrag als freigestellter Militärseelsorger. Hinter ihm liegen zum Beispiel
drei Auslandseinsätze in Afghanistan. Doch nach Dienstschluss und an den
Wochenenden brachte er sich intensiv in das katholische Gemeindeleben ein.
Seinen ordentlichen Amtsbruder, Stephan Donath aus Genthin, entlastete er mit
Gottesdiensten. Ginzel übernahm auch Taufen, Trauungen und Beerdigungen. „Außerdem hat er hat viele
kirchliche Aktivitäten ins Leben gerufen, die inzwischen zur Tradition
geworden sind, wie zum Beispiel die Maiandacht“, lobte die Vorsitzende vom
Pfarrgemeinderat Ziesar-Genthin, Katrin Kreisel. Selbst die Wiedereinführung
der Sternsinger geht auf eine Initiative Ginzels
zurück. Auch Nikoloaus Richter, Stellvertreter im
Pfarrgemeinderat, hat nur gute Erinnerungen: „Wenn andere ihren Feierabend
genossen, suchte Andreas Ginzel Mitstreiter für ein interessantes
Gemeindeleben.“ Und Diakon Johannes Lein vom evangelischen Pfarrspiel Ziesar
meinte: „Andreas Ginzel ist für mich ein sehr angenehmer Mensch, mit dem man
sich fachlich gut austauschen konnte.“ Mit dem Kreuzweg, dem Martinsfest und
dem Dreikönigssingen wurden viele Zeichen der Ökumene zwischen Protestanten
und Katholiken in der Region gesetzt. „Wir haben im Vorfeld die
Veranstaltungen immer gemeinsam abgesprochen“, erinnerte Ginzel. Kein Wunder, dass der Abschied
schwer viel. Sogar Tränen flossen. Ginzel war beeindruckt von den vielen
guten Wünschen für seine Zukunft: „Ihr habt mir so viel mit auf den Weg
gegeben, dass ich allen nur Danke sagen kann“. Die Katholiken in Ziesar sind
dennoch nicht ohne Hirte. Stephan Donath aus Genthin
bleibt zuständiger Seelsorger, wenn auch nicht so nah wie Feierabend-Pfarrer
Ginzel. Mit Kirchmöser gehört Ziesar seit einiger Zeit zur Pfarrei St. Marien
Genthin. „Was den Ziesaraner wichtig ist, wird und
muss von ihnen weitergeführt werden. Unterstützung werden sie ganz sicher von
Pfarrer Donath erhalten“ , tröstete Ginzel zum
Abschied. (Von Silvia Zimmermann, Märkische Allgemeinde vom 31.01.2012) |
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27.01.2012 |
Holocaustgedenktag Der Opfer
des Holocaust gedachten Bürger Genthins am
Freitagnachmittag auf dem jüdischen Friedhof an der Friedhofstraße in einer
gemeinsamen Aktion der Stadt sowie der evangelischen und katholischen
Kirchengemeinden. Pfarrer Stephan Donath und Bürgermeister Wolfgang Bernicke
bezogen in ihre Worte des Gedenkens an den Tod von Millionen Juden während des
Nationalsozialismus auch eine kritische Betrachtung des gegenwärtig
vorhandenen Antisemitismus in Deutschland und des Agierens ausländermordender
Neonazi-Zellen ein. Pfarrer Dr. Reinhard Simon sprach das jüdische Totengebet
auf hebräisch und deutsch.
An dem Holocaustgedenken nahmen sowohl Jugendliche des Thomas-Morus-Hauses
als auch Gymnasiasten des Bismarck-Gymnasiums teil. |
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22.01.2012 |
Dankeschönabend in Kirchmöser
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06.01.2012 |
Sternsinger
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